Geruch und Geschmack

Auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, bestimmen Düfte unser tägliches Leben im großen Maße; sie wecken Erinnerungen, verursachen Wohlgefühl oder Ekel. Außerdem warnen sie vor schädlichen Stoffen in der umgebenden Atemluft.

Eine besondere Aufgabe erfüllen sie in der Partnerwahl und entscheiden, ob man jemanden riechen kann oder nicht.

Auch Geschmachsempfindungen werden zum großen Teil vom Geruch mitbestimmt. Außer den Empfangsknospen auf der Zunge, die nur die Empfindungen „süß“, „sauer“, „salzig“ und „bitter“ vermitteln, werden die Feinheiten des Geschmacks von den 3 Mio.Riechzellen am Nasendach mitbestimmt.

Unser Geschmacksinn auf der Zunge dient der Prüfung der Nahrung und regt die Ausschüttung von Verdauungssäften an. So lernte der Mensch, dass ein süßer Geschmack eine wichtige Energiequelle darstellt, dass aber ein bitterer Geschmack vor giftigen Pflanzen warnt.

Das subjektive Geruchs- und Geschmacksempfinden ist in den seltensten Fällen gut trainiert, doch wird dieser Sinnesempfindung bei einer Störung ein großer Verlust an Lebensqualität zugeschrieben.


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