Schwerhörigkeit – Hörsturz

Ein teiweiser oder vollständiger Funktionsausfall eines Ohres ist immer dramatisch und häufig mit einem Druck- und Wattegefühl im Ohr, manchmal auch mit einem Ohrgeräusch verbunden. Vergleichbar mit einem Infarkt kommt es zu Durchblungsstörungen in den feinen Haargefäßen der Hörnervenzellen.

Ursächlich kommen meist einige Faktoren zusammen (Halswirbelsäule, Blutdruck, Blutfette, Hormone, Rauchen, Stress), so dass bei dem gewissen Quäntchen zuviel das Ohr ganz oder teilweise seine Funktion einstellt.

Nur bei einer schnellen (innerhalb 48 Stunden) ärztlichen Behandlung bestehen gute Heilungschancen. Bleiben dennoch Schäden, so sollte die eingehende Diagnostik und die medikamentöse Weiterbehandlung KONSEQUENT erfolgen. Die Prognose ist dann insgesamt günstig.

Schleichender Hörabfall, meist der hohen Frequenzen, ist ein Phänomen unseres Älterwerdens. Es äußert sich in lauterer Sprache (fehlende Kontrolle) und zunächst nur schlechtem Verstehen in lauter Umgebung. Oft wird einfach die Lautstärke von Radio und Fernseher erhöht, ohne dass es zu einem besseren Verstehen führt. Viele Ehekrisen und ein Abwenden von Geselligkeiten sind dann die Folge.

Wir sind nicht nur in der Lage, eine eingehende Diagnostik zu betreiben, sondern leiten rasch eine hilfreiche Therapie ein, auch wenn dies die Versorgung mit einem Hörsystem bedeutet.


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