Mandeloperation (Tonsillektomie)

Häufige Halsschmerzen, wiederholte Anginen, nächtliche Atemstörungen und Schwellungen der Halslyphknoten bis hin zur Abszessbildung weisen auf das Vorliegen einer chronischen Entzündung der Gaumenmanden hin.

Immer wenn die eigentliche Aufgabe der Abwehrfunktion der Mandeln umschlägt in ein Herdgeschehen mit Ausschüttung von Bakterien in die Blutbahn wird die Entfernung der Mandeln erforderlich.

Wir führen diesen Eingriff in Vollnarkose durch den Mund durch; dabei gelingt es in den allermeisten Fällen, die Gaumenbögen weitgehend zu schonen mit geringeren Schmerzen und geringerer Nachblutungsgefahr.

Die Operation dauert etwa ½ Stunde; auch nach der Operation bestehen Beschwerden beim Schlucken und es besteht die Gefahr einer Nachblutung. Daher führen wir die Tonsillektomie nur unter stationären Bedingungen durch; der Aufenthalt beträgt aufgrund der selbstentwickelten Methode nur noch 3-4 Tage.

Die Nachsorge erfolgt in den Praxen der überweisenden Hals-Nasen-Ohrenärzte; die Wiedergenesung dauert etwa 2 Wochen.


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